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Auf dem Spur von Fryderyk Chopin
Chopin Frédéric. Besondere Begabung, musikalisches Genie“  

 
Reiseverlauf – Warschau – Krakau  


Frédéric Chopins Zeit in Warschau
Bereits im Oktober 1810 zog die Familie Chopin nach Warschau, da sein Vater dort eine Tätigkeit als Französischlehrer aufnahm. Ab 1806 erhielt er für 6 Jahre Klavierunterricht von Wojciech Żywny. Schon ein Jahr nach seinem erstem Unterricht hat er seine Komposition (Polonaise B-Dur) erstellt. Es folgten erste öffentliche und private Auftritte.



Chopin begann später (1826) ein dreijähriges Musikstudium in Warschau, seine Familie zog mit ihm kurz darauf in ein Anwesen am Königsweg (Czapski Palast, Krakowskie Przedmieście 5) gegenüber der Universität. Dort sollte er seine letzten Jahre in Polen verbringen, bevor er ins Ausland ging. Auftritte von Frédéric Chopin gab es an verschiedensten Orten der Stadt darunter auch im Belvedere (Belweder) Palast am Rande des Łazienki Park oder in Privatanwesen. Seinen letzten Auftritt hatte er 1930, ein Jahr später zog er nach Paris wo er bis zu seinem Tode am 17. Oktober 1849 lebte.  

1 Tag: Warschau 
Ankunft in Warschau. Unterbringung in einem Hotel. 

 

Am Nachmittag bieten wir Ihnen kurze Stadtführung durch die Altstadt an. 

Die Altstadt (Stare Miasto) ist als ältester Stadtteil (13. Jahrhundert) das historische Zentrum von Warschau. Erste nennenswerte Ansiedlungen gingen einher mit der Errichtung einer Burg (dem Vorläufer des Königsschlosses) durch die Herzöge von Masowien. Im Mittelpunkt der Altstadt liegt der wunderschöne Marktplatz mit seinen vielen Restaurants. Die Altstadt wurde im Zweiten Weltkrieg zum Grossteil zerstört, jedoch danach wieder so aufgebaut, dass man nicht bemerkt, dass hier viele detailgetreu rekonstruiert wurde. Das führte dazu, dass die Warschauer Altstadt von der UNESCO im Jahre 1980 zum Weltkulturerbe erklärt wurde. 
Heute im historischen Zentrum von Warschau befinden sich Restaurants, Cafés, Kunstgalerien und Läden. Abendessen im Hotelrestaurant. 

2 Tag: Warschau 
An diesem Tag steht eine ausführliche Stadtbesichtigung mit Führung auf dem Programm. Nach dem Frühstück zeigen wir Ihnen weitere Sehenswürdigkeiten der Stadt, die mit dem Chopin verbunden sind. Am Anfang der Besichtigung werden wir den Schlossplatz mit dem Säule des Königs Sigismund III Vasa sehen. Hier ist auch die ehemalige königliche Residenz – Königsschloss zu sehen.  



Das Königsschloss (Zamek Krolewski) ist ein Meisterwerk des Barock. Die masowischen Fürsten bauten hier schon im 14. Jahrhundert ein Schloss, das König Zygmunt III. Wasa, nachdem Warschau im Jahre 1569 Sitz des Parlaments geworden war, in Jahr1596 als Residenz wählte. 1944 sprengten die Nationalsozialisten das Gebäude. Der durch Spenden ermöglichte Wiederaufbau dauert von 1971 bis 1988. Heute ist es ein Museum mit Möbeln, Gemälden und anderen Kunstwerken. 

Am Schlossplatz beginnt der Königsweg, der verläuft über Krakowskie Przedmiescie, Nowy Świat, Aleje Ujazdowskie nach Łazienki und Belvedere und findet ihren Abschluss in Wilanów. Dann zeigen wir Ihnen  u. a das Denkmal für Nicolaus Copernicus, das Grab des Unbekannten Soldaten und das Denkmal der Helden Warschaus s.g. „Warschauer Nike“ .Der Schwerpunkt unserer Besichtigung wird Heiligkreuzkirche, eine der wichtigsten Kirchen des Polens. Hier wurde Chopins Herz ,auf seinen Wunsch, gebracht und beigesetzt.
Eines der wichtigsten Warschauer Gotteshäuser mit einer großen Christusfigur über dem Eingang. Ende des 17. Jhs. im Barockstil erbaut nach dem Vorbild der römischen St. Andrea Della Valle, mit einem 70 m langen, 39 m breiten und 20 m hohen Hauptschiff. Den Grundstein legte der legendäre König Jan III. Sobieski. Die größte Orgel Warschaus ist hier zu bewundern. Auf dem Chopin-Epitaph in der Kirche steht ein Zitat aus dem Matthäus-Evangelium: »Wo Dein Schatz, da ist auch Dein Herz« sowie die Inschrift »Für Frédéric Chopin - die Landsleute«. 
Dann schlagen wir eine Mittagspause vor, nach der wir eine herrliche Palastanlage mit einem der reizendsten Parks Europas – Łazienki besichtigen werden.



Der Park - heutzutage beliebteste Grünnanlage Warschaus – wurde von König Stanislaw August erworben zu einem englischen Landschaftspark mit einem See und Kanälen umgestaltet. Auf einem kleinen Insel entstand unter Leistung von Domenicko Merlini im klassizistischen Stil gebautes Palast. Neben den schönen Palastzimmern kann man hier eine Gemäldgalerie mit Werken flämischer und holländischer Meister bewundern. 

Abendessen im Hotelrestaurant.

3 Tag: Warschau – Żelazowa Wola

Nach dem Frühstück – Fahrt nach Żelazowa Wola – das Geburtsort von Frédéric Chopin. 



Leider sind keine Originalgegenstände der Familie Chopin erhalten geblieben, alles wurde aber liebevoll zusammengetragen um einen guten Eindruck von der damaligen Zeit zu erhalten. Zu besichtigen sind Porträts Chopins und dessen Familie sowie Möbel aus der Epoche. An Sommersonntagen geben herausragende Pianisten Chopinkonzerte. Rings um das Haus erstreckt sich ein gepflegter Park mit nahezu 500 Baum- und Straucharten. Im Parkbefinden sich drei Denkmäler des Komponisten.



Auf dem Rückwegnach Warschau besichtigen wir  die ST. Johannes-Baptist-Kirche in Brochów, wo Frédéric Chopin getauft wurde.
An diesem Tag schlagen wir ein Klaviermusik-Konzert vor. Das Konzert könnte im Żelazowa Wola, Łazienki Palast oder im Botanischen Garten in Powsina stattfinden.
Wahlweise: Besichtigung des Chopin Museum. Abendessen in einem Restaurant in der Stadt. 

4 Tag: Warschau – Tschenstochau – Krakau 

Nach dem Frühstück fahren Sie nach Tschenstochau.
Hier im Kloster auf Jasna Góra befindet sich eines der wichtigsten Zentren des Marienkultes in Europa. Der Kultgegenstand ist das Gnadenbild der Schwarzen Madonna - durch viele Wunder als das erste Gnadenbild im Polen mit päpstlichen Kronen gekrönt wurde. 

 

Die Klosteranlage besteht aus einer Kirche und mehreren Museen. Gegenüber dem Haupttor erhebt sich die große Himmelfahrtskirche. Hier vom linken Seitenschiff führt den Weg zur Kapelle der Mutter Gottes mit dem Bildnis der Schwarzen Madonna. Unter dem Bild hängen silberne Herzchen, Ketten und Kreuze die von Gläubingen als bedanken nach dem vollbrachten Wunder geschenkt wurden. Rechts vom Bildnis ist eine goldene Rose befestigt, die vom Papst während der ersten Polenreise gestiftet wurde. Links befinden sich Zepter und Kugel, Insignien königlicher Macht. Die wertvollen Weihgeschenke, die von Pilgern gespendet wurden, kann man in der Schatzkammer, im Arsenal und im Klostermuseum besichtigen. Mittagspause. 



Anschließend Weiterfahrt nach Krakau . Unterwegs besichtigen wir Ojcowski-Nationalpark und Schloss in Pieskowa Skala. 
Dieses nahegelegene Naturschutzgebiet, das ungefähr 30 km nordlich von Krakau liegt, ist ein Paradies für Naturschutzfreunde. Sie besteht aus Kraskalkfelsen mit Schluchten, felsenzacken, Höhlen und Felsentoren. Im Renaissanceschloß in Pieskowa Skala, welches eine mitteraltliche königliche Grenzfestung war, befindet sich heute eine Filiale der Staatlichen Kunstsammlungen.Unterbringung und Abendessen in einem Hotel. 

5 Tag: Krakau 

In Krakau hat Chopin in Jahre 1829 eine Woche verbracht. Hier werden wir auch einige Plätze, die mit ihm verbunden sind besichtigen (u.a Collegium Maius, Königsschloss, Wieliczka Salzgrube) 
Nach dem Frühstück erfolgt die Stadtbesichtigung. Zuerst zeigen wir Ihnen das Herzstück von Krakau - den Hauptmarkt mit den Tuchhallen. In den alten Krämerladen im Erdgeschoss werden heute vor allen Andenken und Kunsthandwerk verkauft. An der Ostseite des Platzes befindet sich die gotische Marienkirche. Aus dem Turmzimmer bläst schon seit Jahrhunderten ein Trompeter zu jeder vollen Stunde den weltberühmten Weckruf Hejnał. In der Mitte der Kirche ist ein weltberühmten Lindenholz-Altar von Veit Stoss zu bewundern.    
      
   

Dann gehen wir zum Universitätsviertel mit dem Museum des Jagiellonenuniversitäts - Collegium Maius. 
In den ältesten gotischen Gebäude des Universitäts sind die Festsale und interessante Sammlung von astronomischen Apparate, Rektorenzepter und andere Kunstwerke von unschätzbaren Wert zu bewundern. 
Hier in einem grünen Raum befindet sich einen von Chopins Klaviern (Pleyel). 

 

Mittagpause auf dem Hauptmarkt. Nachmittags gibt es ein Spaziergang den so genannten Königsweg entlang bis zum Wawelhügel mit dem Königsschloss und Kathedrale. 
Herzstück des Königsresidenz ist der fünfeckige Innenhof mit dreistöckigen Arkadengänger. Im Schloss sind die Representationsräume zu bewundern in den die berühmte Sammlung der Wandteppichen aus Fländern gezeigt sind. Die s.g. Arazzi wurden im 15. und 16. Jahrhundert angefertigt. Die Kathedrale diente seit Anfang des 14. Jahrhunderts als Krönungskirche und Grabstätte der polnischen Könige, deswegen sind hier u.a. zahlreiche Nekropolien der polnischen Könige zu sehen. Das Hauptschiff der Kathedrale wird vom Mausoleum für den Hl. Stanislaw beherrscht, Bischof und Schutzpatron Polens, wo auf dem silbernen Sarg die Stationen seines Lebens dargestellt sind.



Danach gehen wir zum ehemaligen jüdischen Wohnviertel Kazimierz, wo man vielen wertvollen Baudenkmälern und Synagoge sehen kann. Besonders sehenswert ist die Remuh Synagoge aus dem 16. Jahrhundert, die noch regelmäßig von der jüdischen Gemeinde genutzt ist. Neben der Synagoge befindet sich der benachbarte Alte Friedhof mit den Grabsteinen aus dem 16. und 18. Jahrhundert, einen der schönsten im ganzen Europa. 


 
Am Nachmittag Zeit zur freien Verfügung. Abendessen ist in einem Restaurant beim Hauptmarkt vorgesehen.   Wir schlagen auch ein über stündiges Klavierkonzert mit einem Glas Sekt an diesem Abend vor. 

Tag 6: Wieliczka - Abreise 
Nach dem Frühstück bieten wir einen Ausflug nach Wieliczka an. 
Hier ist den Touristen die über 700 Jährige Salzgrube noch im Betrieb zugängig. An der touristischen Trasse über 120 M. unter der Erde kann man wunderschönen und geheimnisvollen Welt der Salzkapellen, der Kammern, Stollen, Salzseen und aus dem Salz gehauenen Figuren bewundern. Besonders begeistert sind die unterirdische Kapelle der Hl. Kinga und die Ausstellung der Bergwerksanlagen. In der Kapelle der Hl. Kinga kann man u.a. eine Skulptur aus Salz, die der Papst darstellt, bewundern. Die Salzgrube in Wieliczka, als eines der ältesten noch im Betrieb befindlichen Werken, wurde in die UNESCO Liste der Weltkulturerbe eingetragen. 

 

Mittagspause undHeimreise .








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